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Oggelshausen

Oggelshausen ist ein kleines Dorf am Federsee, in dem nicht einmal 1.000 Menschen leben. Dennoch fanden hier 1969 und 1970 bemerkenswerte Kunstereignisse statt: Auf Anregung des Biberacher Arztes Gustav Laib – des Vaters von Wolfgang Laib – koordinierte der kurz zuvor in Oggelshausen heimisch gewordene Bildhauer Elmar Daucher zwei Bildhauer­symposien. Nach dem Vorbild des zehn Jahre zuvor im burgenländischen Sankt Margarethen erstmals erprobten Formats – dieses hatte der Bildhauer Karl Prantl initiiert – wurden Bildhauerinnen und Bildhauer aus dem In- und Ausland in die beschauliche Federseegemeinde eingeladen.
Zu den Künstlerinnen und Künstlern gehörten neben Karl Prantl u.a. Hiromi Akiyama (Japan), Maria Biljan-Bilger (Österreich), Makoto Fujiwara (Japan), Peter Holowka (Österreich), Leo Kornbrust (Deutschland), Heinz L. Pistol (Deutschland), Yasuo Mizui (Japan), Takera Narita (Japan), Zdenk Šimek (Tschechoslowakei). Die Skulpturen aus beiden Symposien sind seit 1970 auf dem Weg von Oggelshausen nach Bad Buchau aufgestellt.
Im Wald beim Skulpturenfeld wird im Rahmen des Projekts von Robert Schad die 2016 entstandene Arbeit ENFIME aufgestellt.

Jürgen Kniep

Skulpturen in Oggelshausen: