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Schloss Mochental / Ehingen

Auf der schönen Schwäbischen Alb, unweit von Ehingen/ Donau, hat die Galerie Schrade seit 1985 ihren Hauptsitz: im herrschaftlichen Barockschloss Mochental!
In der einstigen Sommerresidenz der Äbte von Zwiefalten bilden Natur, Landschaft, Geschichte und Moderne eine ein­zigartige Symbiose: Denn auf 2.500 Quadratmetern beeindruckender Ausstellungsfläche zeigt die Galerie Schrade in prachtvollem Ambiente ein spannendes Kunstprogramm von höchstem Niveau: Auf drei Stockwerken im Schloss sowie 
in der dazugehörenden Nikolauskapelle. Und dies im gut sechswöchigen Wechsel!
Malerei und Skulptur von der Klassischen Moderne bis zur Gegenwartskunst sind das ›Steckenpferd‹ des Galeristen Ewald Karl Schrade. Bei seinem Galerie- und Ausstellungskonzept setzt der bekannte Kunstvermittler, der auch seit 2004 Impressario der erfolgreichen Kunstmesse art KARLSRUHE ist und eine imposante Dépendance in der Fächerstadt führt, auf die Pflege der Verbindungen von regional verwurzelter, überregional arrivierter und weltweit anerkannter Kunst. Übrigens: seit nun mehr als über vier Jahrzehnten!
So erreicht die Galerie Schrade mit spannenden Themenausstellungen sowie unzähligen Einzelausstellungen gewichtiger Größen der Kunsthistorik – Erich Heckel, HAP Grieshaber, Walter Stöhrer, Georg Meistermann, Shmuel Shapiro, Günther Uecker u. v. m. – sowie mit zeitgenössischen Künstlern, deren Karrieren er von Anbeginn unterstützt hat – z. B. Christopher Lehmpfuhl, Antonio Marra, Marion Eichmann –, ein breites Publikum. Mit dem Ziel: Zum einen für Kenner und Sammler einen kunstgeschichtlichen Beitrag von erlesenem Anspruch zu leisten. Zum anderen auch Kunst­interessierten ohne besondere Vorkenntnisse den Weg zur Faszination Kunst und zum Sammeln von Moderner Kunst zu ebnen. Für den damals noch jungen Stahlbildhauer Robert Schad hatte Ewald Schrade 1976 in der Funktion des künstlerischen Leiters der Städtischen Galerie Bad Waldsee eine erste Ausstellung ausgerichtet – und bis heute immer wieder spektakuläre Art-Shows mit dessen ›gewichtigen‹ Stahlskulpturen in seinen beiden Galerien inszeniert. 365 Fenster zählt Schloss Mochental, so lernen es die Kinder auf der Schwäbischen Alb in der Schule. Das Ausstellungsprogramm der Galerie Schrade ist so reichlich wie die Fenster – und bleibt auch weiter einem frischen Programm am Puls der Zeit aufgeschlossen.

Galeriestationen: 1971 wird die Galerie Schrade in Reutlingen gegründet. Es folgt 1973 die Eröffnung der ›Schlosshof-Galerie‹ in Kißlegg. Von 1980 bis 1997 führt Ewald Karl Schrade eine Dépendance in Lindau. 1985 zieht die Galerie nach Schloss Mochental um. 1999 eröffnet der Galerist eine Dépendance in Karlsruhe, die sich mit ihrem gerne besuchten ›art jour fix‹ jeden Dienstagabend einen Namen macht. Im November 2008 Umzug in die neuen Galerieräume am Zirkel 34–40 in unmittelbarer Nähe des Karlsruher Schlosses.

Melanie Klier

Skulpturen in Schloss Mochental / Ehingen: